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Ich liebe das Home Office! Als ich mich dazu entschieden habe, als Solopreneur durchzustarten, war die Vorstellung, von Zuhause Geld verdienen zu können, ein Traum. Ich stehe auf, setze mich mit meinem Kaffee an den Schreibtisch und schon kann es losgehen. An meiner Vorliebe für das Home Office hat sich nichts geändert – ich genieße es immer noch. Aber manchmal fällt mir die Decke auf den Kopf. Kennst du das auch? Dann lass uns gemeinsam über Alternativen zum Home Office nachdenken!

Geld verdienen von zu Hause – ein Traum. Du musst nur kurz überlegen, um die vielen Vorteile im Blick zu haben: Ein Home Office lässt sich schnell einrichten. Du wirst wie die meisten anderen Freiberufler zum Arbeiten nicht mehr benötigen als einen Computer und einen Tisch – ein Stuhl kann natürlich auch nicht schaden ☺ Wenn du von Zuhause aus arbeitest, sparst du aber nicht nur die oft hohen Kosten für ein extern angemietetes Büro, sondern kannst, wenn du wie ich hauptberuflich Freelancer bist, die Kosten für dein Home Office unbegrenzt von der Steuer absetzen.

Achtung: Natürlich musst du, wenn du dein Home Office von der Steuer absetzen möchtest, einiges beachten. Es gibt auch hier ein paar Ausnahmeregelungen, die sich vor allem auf Teilzeit-Selbstständige beziehen. Aber auch, wenn du hauptberuflich Freelancer bist, gibt es für dich jede Menge Wissenswertes zum Thema Home Office und Steuer, das du beachten solltest.

Dazu zählen nicht nur die Renovierung deines Arbeitszimmers, neue Anschaffungen wie ein Drucker, eine Schreibtischlampe oder der besagte Schreibtischstuhl, die du direkt in voller Höhe, sondern auch die Kosten für Strom, Heizung und die Wohnungsmiete, die du anteilig für dein Home Office absetzen kannst. Du kannst dir also dein Home Office einrichten und damit ordentlich an der Steuerschraube drehen.

Neben den Kosteneinsparungen genießt du als Freiberufler ein enormes Maß an Flexibilität: Du kannst arbeiten, wann du möchtest, hast keinen lästigen Arbeitsweg, musst dich nicht über die Verspätungen der Deutschen Bahn ärgern oder deine Zeit im Stau verschwenden. Klingt alles super? Ist es auch! Trotzdem siehst du dich im Home Office nach einiger Zeit Herausforderungen gegenüber, die du am Anfang vielleicht nicht bedacht hast.

Das Home Office hat leider auch Nachteile

Genug geschwärmt! Auch das Home Office hat Nachteile. Die romantische Vorstellung von Home Office Jobs, die entspannt und mühelos vom heimischen Schreibtisch aus erledigt werden können, trifft nicht immer zu. Ich habe dir eine Liste mit Problemen zusammengestellt, die mir das Arbeiten von Zuhause von Zeit zu Zeit erschweren. Bestimmt findest du dich in dem ein oder anderen Punkt wieder:

  1. Das Privatleben leidet. Wenn du von Zuhause aus arbeitest, kann die Grenze zwischen Privatleben und Beruf schnell verschwimmen, ohne dass du es merkst. Du bist für die Familie im Nebenzimmer ständig erreichbar und springst unbewusst zwischen Arbeits- und Privatleben hin und her. Das kann dazu führen, dass du für Aufgaben länger brauchst als eigentlich nötig, weil du deine Aufmerksamkeit aufteilst.
  2. Die hohe Flexibilität kann auch überfordern. Flexibilität ist toll, keine Frage. Sie kann dich aber auch dazu verleiten, wichtige Aufgaben aufzuschieben. Der Blogartikel muss geschrieben und die Mails müssen beantwortet werden? Ach, das kann ich auch noch später machen und trinke erst noch einen Tee…kommt dir bekannt vor? Solche Gedanken können schnell zur Gewohnheit werden und deine Arbeit behindern. Und jeder weiß, wie schwer es ist, schlechte Gewohnheiten wieder loszuwerden, wenn sie sich erst einmal eingeschlichen haben.
  3. Arbeiten von Zuhause hält viele Ablenkungen parat. Im Home Office geht die Konzentration schnell flöten. Der Fernseher und das Bücherregal befinden sich in unmittelbarer Nähe, die Couch lädt zum Kuscheln ein und manchmal ist die Vorstellung, den Frühjahrsputz zu machen, verlockender als konzentriert zu arbeiten. Disziplin im Home Office ist wichtig, aber nicht immer einfach umzusetzen.
  4. Pausen werden nicht als solche erlebt. Im Home Office kann es schnell passieren, dass du vergisst, regelmäßig Pausen zu machen oder anfängst, deine Mahlzeiten parallel zum Arbeiten am Schreibtisch einzunehmen. Dadurch schadest du auf Dauer nicht nur deinem Körper, sondern vor allem auch deinem seelischen Wohlbefinden – und das kann sich schnell auf die Qualität deiner Arbeit auswirken.
  5. Home Office kann auf Dauer einsam machen. Sitzt man oft den ganzen Tag alleine am Schreibtisch und arbeitet vor sich hin, fällt einem schnell die Decke auf den Kopf. Zumindest geht es mir so. Als Solopreneur und Freelancer stellt man schnell fest, dass der geistige Austausch mit Kollegen fehlt, den man als Angestellter zwangsläufig hat (auch das kann natürlich nerven). Verbringt man zu viel Zeit alleine, fahren sich die Gedanken schnell fest und man kommt mit der Arbeit nur noch bruchstückhaft voran.
  6. Home Office kann unprofessionell wirken. Als Freelancer hast du natürlich viel Kontakt zu Kunden. Da bleiben geschäftliche Gespräche nicht aus und es stellt sich schnell die Frage, ob dein Home Office für Kundengespräche seriös genug wirkt. Könnten die Kunden über Kinderspielzeug stolpern oder einen Blick in die unaufgeräumte Küche erhaschen? Der erste Eindruck ist wichtig und manchmal ist es nicht leicht, das Home Office so zu gestalten, dass es räumlich vom privaten Wohnbereich getrennt ist und keine all zu tiefen persönlichen Eindrücke zulässt, die sich negativ auf geschäftliche Beziehungen auswirken könnten.

Die Alternativen zum Home Office sind vielfältig

Wenn ich dir dein geliebtes Home Office jetzt madig gemacht habe, kommt hier eine gute Nachricht: Die Arbeitswelt ist mittlerweile gut auf digitale Nomaden – oder digitale Nomaden im Kopf, wie ich einer bin – eingestellt und online Arbeiten ist räumlich nicht begrenzt. Es gibt für Solopreneure und Freelancer, denen Zuhause manchmal die Decke auf den Kopf fällt, viele gute Alternativen, die ich dir jetzt vorstelle. Ich bin sicher, dass auch für dich das Passende dabei ist. Home Office Jobs sind nämlich, anders als es ihr Name sagt, nicht ans Home Office gebunden.

Alternative 1: Coworking-Spaces

Die wohl mittlerweile beliebteste Alternative zum Home Office sind sogenannte Coworking-Spaces, in denen Freiberuflern und digitalen Nomaden – und inzwischen sogar einigen Arbeitnehmern – für wenig Geld ein Arbeitsplatz samt Infrastruktur zur Verfügung gestellt wird. Meistens bestehen Coworking-Spaces aus offenen Räumen, in denen viele verschiedene Selbständige zusammen, aber unabhängig voneinander an ihren jeweiligen Projekten arbeiten können. Coworking-Spaces bringen dir viele Vorteile. Sie…

  • entlasten dein Privatleben durch die klare räumliche Trennung der Arbeit von deinem Zuhause
  • bieten dir die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Freiberuflern
  • sind kostengünstig, weil alle anfallenden Kosten von der gesamten Gemeinschaft getragen werden und
  • verhelfen dir durch die Büroatmosphäre zum konzentrierteren Arbeiten.

Beliebte Coworking-Spaces, die ich auch schon mal von innen gesehen habe, sind das Betahaus in Berlin und Hamburg, das St. Oberholz in Berlin oder auch der Startplatz in Köln. Ein bekanntes Unternehmen, das eine etwas andere Art des Coworking-Spaces anbietet, ist Regus. Wenn du dich dort registrierst, findest du ein flexibles Büro in deiner Nähe und kannst bei deiner Arbeit von den Anregungen und der Gemeinschaft anderer Freelancer profitieren – wobei Regus viel Wert auf eine sehr professionelle Arbeitsumgebung legt und deshalb ein eher untypisches Coworking-Space ist (und zugleich von einigen gar nicht als solches verstanden wird).

Auch, wenn du nur einen Nebenjob von Zuhause aus ausführst und das Gefühl hast, in Gesellschaft besser arbeiten zu können, ist ein Coworking-Space für dich eine mögliche Option, die du unbedingt ausprobieren solltest.

Eine super Sache ist, dass Coworking-Spaces zeitlich begrenzt gemietet werden können. Wenn du zum Beispiel nur für ein Projekt unter Leuten arbeiten willst, kannst du dir ganz einfach nur für ein paar Tage oder Wochen einen Schreibtisch in einem Coworking-Space anmieten. In speziellen Businness-Centern gibt es sogar die Möglichkeit, sich nur stundenweise einzumieten. Außerdem gibt es in fast jeder größeren Stadt Gründerzentren, die vor allem für Existenzgründer interessant sind. Die Mieten in Gründerzentren sind noch günstiger als in anderen Coworking-Spaces und bieten durch die Vielzahl an dort arbeitenden Unternehmen einen optimalen Nährboden für die Entwicklung neuer Ideen.

Alternative 2: Eine Bürogemeinschaft mit Gleichgesinnten

Wenn du deinen Arbeitsplatz dauerhaft von deinem Zuhause trennen möchtest, aber nur ungern mit Fremden in einem großen Büro sitzen möchtest, gibt es die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten eine Bürogemeinschaft zu gründen. Auf diese Weise kannst du mit verschiedenen dir bekannten Unternehmern in einem gemeinschaftlichen Büro, wenn gewünscht mit getrennten Räumen, an deinem eigenen Business arbeiten, hast aber trotzdem die Möglichkeit, dich auszutauschen.

In einer Bürogemeinschaft entwickelt sich schnell ein Gemeinschaftsgefühl und du hast eine feste Community von Kollegen um dich herum, mit denen du Probleme besprechen, dir Anregungen holen und gemeinsam deine Pausen verbringen kannst. Natürlich hat eine dauerhafte Bürogemeinschaft auch den finanziellen Vorteil, dass alle anfallenden Kosten gerecht aufgeteilt werden.

Alternative 3: Raus in die Natur

Nicht jeder Solopreneur vermisst den Kontakt zu Kollegen. Wenn du leidenschaftlich gerne für dich alleine arbeitest und nur ab und an Probleme hast, zuhause die Konzentration zu behalten und dich schnell ablenken lässt, kannst du das Arbeiten in der freien Natur ausprobieren.

Online arbeiten kann man überall – wenn es in der Nähe keine frei zugängliche WLAN – Verbindung gibt, löst ein Internetstick oder ein portabler Hotspot (ich nutze den TP-Link M5350*) dein Problem im Handumdrehen. Ob im Park, auf einer Picknickbank im Wald oder einer freien Wiese – ich selbst habe in der Natur oft sehr konzentrierte Phasen und tanke neue Kraft und Inspiration, die mir bei meiner Arbeit sehr helfen.

Alternative 4: Ab ins Café – alleine oder in Mastermindgruppen

Mein persönlicher Favorit ist das Arbeiten im Café. Ich sitze nicht alleine an meinem Schreibtisch, sondern habe Menschen um mich herum, kann aber trotzdem für mich an meinen Projekten tüfteln. Wird es mir zu laut, kann ich jederzeit über meinen geliebten Bose-Kopfhörer mit Noise Cancelling* meine Arbeitsplaylist abspielen und bin wieder ganz bei mir.

Du kannst dir das Arbeiten im Café vorstellen, willst aber Gesellschaft? Dann gründe eine Mastermindgruppe, mit der du dich zum regelmäßigen Austausch, Brainstorming oder zum gemeinsamen Alleine-Arbeiten in einem Café verabredest. Gemeinsam alleine arbeiten klingt zugegeben schräg, kann aber sehr wirkungsvoll sein. Wenn um dich herum gearbeitet wird, spornt das auch deine eigene Motivation an.

Alternative 5: Workation – Kombination aus Urlaub und Arbeit

Achtung, zum Schluss wird es romantisch! Kannst du dir vorstellen, für einen begrenzten Zeitraum mit anderen Solopreneuren und Freelancern in einem schicken Haus am Meer zu wohnen, Urlaub zu machen und trotzdem produktiv durchzustarten? Dann solltest du Workation, eine Kombination aus Coworking und Co-Living ausprobieren.

Die Organisation einer Workation ist recht einfach: Du suchst dir Gleichgesinnte, ihr vereinbart ein Reiseziel und die Reisedauer, macht euch auf die Suche nach einer geeigneten Unterkunft – am besten über AirBnB – und dann kann es eigentlich auch schon losgehen. Eine Workation ist nicht nur eine ungewöhnliche, aber tolle Möglichkeit, reisend die Welt zu erkunden und sich zu entspannen, sondern vor allem super dazu geeignet, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, gemeinsam Ideen zu entwickeln, voneinander zu profitieren und gemeinsam zu arbeiten. Wenn ich so darüber nachdenke, bekomme ich selbst richtig Lust, das auszuprobieren. Wer macht mit?

Beitragsbild: Pikcha / Shutterstock.com

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